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Vita

Josef Bordat wuchs in Straelen am Niederrhein auf. 1991 beendete er seine Schulausbildung am Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern mit dem Abitur. Nach seinem Hochschulabschluss als Wirtschaftsingenieur (Dipl.-Ing.) studierte Bordat Soziologie und Philosophie in Berlin und Arequipa/Peru (M.A.). 2006 wurde er am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin zum Dr. phil. promoviert.

Von 1997 bis 2001 war Bordat Vorstandsmitglied einer privaten Berliner Arbeitsvermittlung, freier Unternehmensberater und Dozent für Wirtschaftsfächer. Nach seinem Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalt in Arequipa (2002) war er in der Verwaltung eines Ingenieurbüros, als Mitherausgeber des International Journal of the Humanities (Melbourne) und als Redakteur des Marburger Forum tätig. Von 2011 bis 2014 arbeitete Bordat auf der Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters (Post-Doc) am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin in Projekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Europäischen Union. Er ist Gutachter für verschiedene Fachzeitschriften sowie Mitglied unterschiedlicher wissenschaftlicher Organisationen und Arbeitskreise.

Seit 2004 arbeitet Bordat als Autor, insbesondere zu den Aktualisierungsmöglichkeiten der Völkerrechtskonzeption des Bartolomé de Las Casas, zu Fragen im Spannungsfeld von Ethik, Politik und Recht, zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft resp. Kirche und Medien sowie zur Kirchengeschichte. Er verfasste bereits zahlreiche Beiträge für unterschiedliche Medien (Literaturkritik.de, Marburger Forum, Lingua et Opinio, Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon, Catholic365.com, Freie Welt, Disputata, Kulturmagazin Titel, Achse des Guten, Literaturwelt u.v.a.m.). Regelmäßig schreibt er Essays zu aktuellen Themen für das Feuilleton der katholischen Zeitung Die Tagespost (Würzburg), ebenso Glossen und Berichte. Für die katholische Wochenzeitung Tag des Herrn arbeitete er als freier Mitarbeiter. Gelegentlich verfasst Bordat auch belletristische Texte, insbesondere Satiren. Mit seinen Weblogs Jobo72 und JoBos Blog nimmt er seit 2008 aktiv am Austausch innerhalb der Blogozese teil; Jobo72 enthält etwa 8000 Beiträge zu rund 12.000 Stichwörtern.

Seit 2012 arbeitet Bordat gemeinsam mit Arnold Angenendt und Bernhard Meuser an einer kirchenhistorischen Publikation im Rahmen der Youcat-Reihe sowie an weiteren Monographien für den Lepanto Verlag und den Alverna Verlag. Zu hören ist er regelmäßig in verschiedenen Reihen des Radio Horeb (Standpunkt, Credo, Katechismus, Wochenkommentar), zu sehen in unterschiedlichen Sendeformaten der Medienarbeit von Kirche in Not (Presseschau, Glaubenskompass, Buchgespräch, Weltkirche). Seit 2017 ist er Redakteur der katholischen Wochenzeitung Die Tagespost.

Bordat lebt in Berlin und ist verheiratet.

Werke

- Gerechtigkeit und Wohlwollen. Das Völkerrechtskonzept des Bartolomé de Las Casas (= Berichte aus der Philosophie). Shaker, Aachen 2006.

- Annexion – Anbindung – Anerkennung. Globale Beziehungskulturen im frühen 16. Jahrhundert. Tredition, Hamburg 2008.

- Ethik für heute. Moraltheoretische Überlegungen zu Terrorismus, Menschenrechten und Klimawandel (= Kultur & Aufklärung). Turnshare, London 2009.

- Das Gewissen. Ein katholischer Standpunkt. Lepanto, Bonn 2013.

- Credo. Wissen, was man glaubt (= Reihe Eudaemonia). Lepanto, Rückersdorf 2016.

- Von Ablaßhandel bis Zölibat: Das »Sündenregister« der Katholischen Kirche. Lepanto, Rückersdorf 2017.

- Autogenes Training im Wettkampfmodus - Satiren. Alverna, Wil 2018.

- Ewiges im Provisorium. Das Grundgesetz im Lichte des christlichen Glaubens. Rückersdorf 2019.

Informationen im Web

Wikipedia

Kathpedia

JoBosBlog

Jobo72

JosefBordatWordpress

Bordats Blog Tagespost

Die Neuerscheinungen des Alverna Verlages